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	<title>Science Fiction Film Review</title>
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	<description>... aus einer anderen Welt: SciFi-Filme, Space-Schrott &#38; Blobs</description>
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		<title>The Divide (2011)</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 13:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal angenommen, irgendjemand (Russen, Nazis, Islamisten und wer sonst noch dafür in Frage kommt) würden Ihr Hochhaus nuklear bombardieren, und während Sie in Panik fliehen (wohin?), haben Sie die Möglichkeit, einen Luftschutzbunker aufzusuchen. Würden Sie hineingehen? Nach diesem Film kennen Sie die Antwort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen Teil meiner Schulzeit verbrachte ich in einem Gebäude, das als Atomschutzbunker für die Stadt gehandelt wurde. 3 Monate, so hieß es damals stolz beim Rundgang durch den geräumigen Bunker, sei man hier unabhängig von Strom, Wasser, Luft und Nahrung.</strong> Was nach diesen drei Monaten sein soll, konnte man uns Mitte der 80er, zum Höhepunkt des kalten Krieges und seiner gegenseitigen Auslöschungsfantasie, wenig sagen. <strong>Ich erwähne das nur, weil &#8220;The Divide&#8221; einem vor Augen führt, wie zweifelhaft das Konzept eines Atomschutzbunkers ist.</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-627" title="The Divide (2011)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/the-divide-2011-c.jpg" alt="The Divide (2011)" width="601" height="338" /></p>
<p>In &#8220;The Divide&#8221; (2011) fallen die Bomben in der allerersten Einstellung. Keiner weiß, woher sie kommen, ist auch ganz egal. Alles rennet, flieht, flüchtet. In diesem Fall in den Keller, zusammen mit all den anderen in Panik. Die Oma im Treppenhaus? Lass sie stehen, denk an Dich, renn weiter. Dieser Film weiß in den ersten fünf Minuten, was er will. Da, eine Tür, man presst sich dagegen, jemand will einen nicht hineinlassen, mehr drücken! Acht schaffen es, sich hineinzuquetschen, dann macht der Bewohner des Bunkers, Hausmeister Mickey (sehenswert: Michael Biehn), die Stahltüre zu. Bombengeräusche, Explosionen, dann Ruhe. Sieben Männer und zwei Frauen im Keller, während die Welt an der Oberfläche nuklear verwüstet ist. Klingt nicht nach Urlaub mit der TUI.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-626" title="The Divide (2011)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/the-divide-2011-b.jpg" alt="The Divide (2011)" width="600" height="400" /></p>
<p>Regisseur Xavier Gens ist bisher nicht als Kunstfilmer aufgefallen. Mit &#8220;Hitman&#8221; fehl-adaptierte er das gleichnamige Videospiel, auch wenn das Ergebnis als Mainstream-Thriller besser ist als sein Ruf. Einen Namen machte er sich mit &#8220;Frontière(s)&#8221;, einem gewalttätigen Stück Terrorkino über eine Gruppe Pariser Jungkriminelle, die in die Hände von Hinterwälder-Neonazi-Wahnsinnigen fallen. Nichts neues, hieß es, aber als TCM-Aufguss immerhin ein schön gefilmter Folterporno. Den man wahrscheinlich nicht gesehen haben muss, zumal die Zensurschere 8 Minuten rauschnippelte.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-628" title="The Divide (2011)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/the-divide-2011-a-250x250.jpg" alt="The Divide (2011)" width="250" height="250" />Die Gorehounds, die &#8220;Frontière(s)&#8221; deswegen mochten, werden bei &#8220;The Divide&#8221; eher keine Freude haben. Wenig Action, Terror nur stellenweise, Spannung erneut abwesend. Um ganz ehrlich zu sein: Es zieht sich stellenweise etwas, aber das sollte Filmfans nicht abschrecken. Gens legt seine Geschichte im Rahmen seiner Regiefähigkeiten als Studie des Zerfalls der Menschlichkeit an, ganz ähnlich wie es J.G.Ballard in seinem Buch &#8220;<a href="http://www.evolver.at/print/J_G_Ballard_Die_Beton_Trilogie/" target="_blank">Der Block</a>&#8221; tut. Der dünne Firnis der Zivilisation fällt ebenso schnell ab wie das gesunde Aussehen. Die Gruppe bildet nach und nach ungeahnte Koalitionen aus und zerfleischt sich gegenseitig, Anfangs noch wegen Nahrung und Wasser; später, nachdem sie einen Vorratsspeicher entdecken, quälen sie sich nur noch als Mittel gegen die Langweile und vielleicht, um die Erkenntnis des sicheren Endes zu verdrängen. Denn um dieses Ende kommt keiner herum. &#8220;Wir werden alle sterben&#8221;, sagte die kleine Wendi, bevor sie von Männern im Strahlenschutzanzug entführt wird (eine der größten Dummheiten des Films). Recht hat sie, darauf läuft alles hinaus.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-629" title="The Divide (2011)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/the-divide-2011-d-250x250.jpg" alt="The Divide (2011)" width="250" height="250" />Gens hat auch diesmal noch keinen &#8220;guten&#8221; Film gedreht. Und natürlich ist &#8220;The Divide&#8221; im Kern ein B-Movie für Horrorfans, der unzählige Dummheiten aufweist. Dennoch ragt dieses Kammerspiel dank exzellenter Kamera und 1a Produktionsdesign deutlich aus dem Schuttberg klaustrophobischer Schundfilme heraus. Den Darstellern gebührt Respekt, denn gerüchteweise magerten sie während der Dreharbeiten ab, um den Verfall plastischer zu machen &#8211; und auch ohne das waren die Dreharbeiten bestimmt kein Spaß, man beachte nur Rosanna Arquettes Mut zu Verfall, Alter und Hässlichkeit.</p>
<p><strong>Fazit: <strong>Vergessen Sie Mad Max &amp; Co: So wie <em>hier</em> gezeigt sieht Endzeit <em>wirklich</em> aus.</strong> Authentischer und kompromissloser hat man Menschen im Bunker noch nicht elend krepieren sehen. Wer dabei zuschauen möchte, denn kann der Film empfohlen werden.</strong> Fans von Action, Thrills, Spannung, Mutanten und &#8220;üblichen Endzeit-Filmen&#8221; sollten einen Bogen drum machen.</p>
<p>Zu haben auf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00704YBIG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00704YBIG" target="_blank">DVD</a> &amp; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00704YC30/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00704YC30" target="_blank">Blu-ray</a>.<br />
Eine ganz interessante Besprechung gibt es auch auf <a href="http://www.mannbeisstfilm.de/kritik/Xavier-Gens/The-Divide/2267.html" target="_blank">mannbeisstfilm.de</a><br />
<object width="600" height="335" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/K4ZxIwrqxqo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="600" height="335" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/K4ZxIwrqxqo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Outpost &amp; Outpost: Black Sun</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 05:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was könnte schlimmer sein als Zombies? Natürlich Nazi-Zombies aus der vierten Dimension...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was könnte schlimmer sein als Zombies? Natürlich Nazi-Zombies</strong>, dachte sich wohl das Team um den britischen Regisseur Steve Barker.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-622" title="Outpost &amp; Outpost: Black Sun" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/outpost_300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" />In seinem B-Movie <strong>Outpost</strong> (2008) schickt er eine Gruppe Söldner mitten in ein Kriegsgebiet in Osteuropa. Ihre Mission: Einen Ingenieur zu einem unterirdischen Bunker begleiten, den einst die Nazis im zweiten Weltkrieg gebaut und dort zurückgelassen haben. Klappt soweit auch, bis sich herausstellt, was der Ingenieur dort sucht: Nämlich eine der sagenumwobenen Superwaffen des Führers, in diesem Fall eine Maschine, die, äh, irgendwas mit Einstein&#8217;scher Feldgleichung, und, äh, jedenfalls hat sie etliche Nazis (darunter Nazi Soldier #1, Nazi Soldier #2, Nazi Soldier #3&#8230;) damals nur konserviert, und die kommen jetzt, öhm, als mehr oder weniger gesichtlose und unverwundbare Zombies mit schicken SS-Ledermänteln aus den Gräbern und murksen die harten Söldner der Reihe nach ab.<br />
Okay, das ist natürlich totaler Bullshit, aber sagen wir so: Mal eine etwas andere Idee und als Zombie-Militärfilm ganz okay für Zwischendurch.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-623" title="Outpost: Black Sun - Nazi-Zombie" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/outpost_150x_nazi-zombie.jpg" alt="Outpost: Black Sun - Nazi-Zombie" width="150" height="267" />In seinem neuen B-Movie <strong>Outpost: Black Sun</strong> (2012) schickt Steve Barker erneut eine Gruppe Söldner zum selben Bunker. Denn Satellitenaufnahmen haben gezeigt, dass von der Maschine (siehe oben) ein Feld ausgeht, das sich nach und nach ausbreitet und innerhalb dessen die Zombie-Nazis unverwundbar sind und daher (mal wieder) die Welt erobern wollen könnten! (Woher all die zusätzlichen Zombie-Nazis und ihr Nachschub an schicken SS-Mänteln und Wehrmachtshelmen kommt, bleibt offen.) Einzige Neuerung dieses Outpost-Aufgusses ist die junge Journalistin und Nazi-Jägerin Lena, die mal eben durchs Kriegsgebiet mit sich ausbreitenden Nazi-Zombie-Soldaten reist, um den bösen Obernazi Klausener persönlich zu entnazifizieren&#8230;<br />
Okay, ist natürlich ebenfalls totaler Bullshit, aber sagen wir so: Wem der erste Zombie-Nazi-Quatsch gefallen hat, der kann sich auch den zweiten ansehen &#8212; dieselben gesichtslos an-verwesten Nazis, dieselben schicken SS-Mäntel, dieselbe Einstein&#8217;sche-Feldgleichungs-Murksmachine, mehr mysteriöses Geraune um mystische Runen, dafür weniger klaustrophische Spannung. Fällt etwas ab, aber nicht sehr.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-624" title="Outpost: Black Sun - Nazi-Zombie" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/outpost_300_zombie-nazi.jpg" alt="Outpost: Black Sun - Nazi-Zombie" width="300" height="300" />Allerdings sterben auch hier die wahren, noch lebenden, nicht-untoten, allerdings im verborgenen operierenden Nazi-Opas überraschenderweise am Ende nicht und schmieden daher sicher weiterhin Pläne für das Tausendjährige Reich. Im kommenden B-Movie <strong>Outpost: Rise of the Spetsnaz</strong> (2013) dürfte es daher storymässig nicht völlig anders zugehen. Dieser Klepper wird wohl wirklich geritten, bis er untot ist&#8230;</p>
<p><strong>Fazit: Eher <strong>ruhiger </strong>und jeweils zu gemächlich einsteigender Zombie-versus-Söldner-Dumpf-Schmarren für Fans,</strong> die gegenüber der ähem politischen Einstellung von Untoten etwas Toleranz mitbringen können &#8230; <strong>Erfreulicherweise weder allzu trashig noch allzu splatterig.</strong></p>
<ul>
<li>Outpost &#8211; Zum Kämpfen geboren (2008) auf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0015WNYXC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0015WNYXC" target="_blank">DVD</a>.</li>
<li>Outpost 2: Black Sun (2012) auf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0074YP1L8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0074YP1L8" target="_blank">DVD</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0074YP1JU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0074YP1JU" target="_blank">Blu-ray</a> und via VoD (<a href="http://ad.zanox.com/ppc/?21862473C2024762296T&amp;ULP=[[http://www.maxdome.de/outpost-black-sun-1598902.html]]">Maxdome</a>).</li>
</ul>
<p><object width="600" height="335" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/fEI-v5pdivA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="600" height="335" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/fEI-v5pdivA?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br />
<object width="600" height="335" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/mQHovDvL-0I?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="600" height="335" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/mQHovDvL-0I?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Devil&#8217;s Playground</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 12:36:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[30.000 Pharma-Probanden schluckten die Leistungsdroge RAK-295, 29.999 davon machen kurz danach London zum 'Spielplatz des Teufels'...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-618" title="Devil's Playground (2010)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/devils_playground_zomb-250x250.jpg" alt="Devil's Playground (2010)" width="250" height="250" />Ein Pharmaunternehmen mit einem bösen, bösen Geschäftsführer hat ein legales Stärkungsmittel namens <em><strong>RAK-295</strong></em> an 30.000 Probanden getestet. Es soll Leistungfähigkeit und Intelligenz steigern &#8211; damit wir Arbeitssklaven der Moderne im Job mehr Stress bewältigen können.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen:</strong> 29.999 der Probanden mutieren zu Zombies, die kurz darauf die Bevölkerung von London verspeisen. Nur eine einzelne Patientin wurde nicht krank: Der Sicherheitschef des Konzerns, ein Mann fürs Grobe, soll sie ins Labor schaffen. Daran wollen ihn hindern: Ihre brotdumme Freundin, ihr weinerlicher Ex-Freund, ein egoistisches Paar von US-Touristen und viele, viele RAK-295-Amokläufer.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-619" title="Devil's Playground (2010)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/devils_playground_zombiefilm-250x250.jpg" alt="Devil's Playground (2010)" width="250" height="250" />&#8220;Nicht <em>noch</em> ein Zombie-Stinker &#8230;&#8221;<br />
&#8230; doch, diesmal aus Großbritannien. Das muss dort inzwischen ein eigener Industriezweig mit Wirtschaftsförderung sein&#8230;</p>
<p><strong>Das Besondere an diesem Survival-Horrorfilm: leider rein gar nichts.</strong><br />
Man sieht hier nichts, was man nicht schon woanders gesehen hätte &#8211; doch, halt, eine Sache gibt es: Die Zombies schlurfen nicht, wie früher, sie rennen auch nicht, wie so häufig seit dem (auch hier schlecht kopierten) Zombie-Reisser <em>&#8217;28 Days / Weeks Later&#8217;</em>, nein, mehr doch: Die Zombie rennen, springen sportlich über Hindernisse, sich hechten splitternd durch Fenster, jumpen halbe Wände hoch und überwinden hüpfend Autos und rollen geschmeidig ab &#8211; es sind geradezu <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parkour" target="_blank">Parkour</a>-Zombies</strong>. Nette Idee eigentlich; doch als solche trägt sie alleine keinen Film.<br />
2,4 Mio soll der Streifen gekostet haben &#8211; das ist billig. Je nach Sichtweise ist <em>Devil&#8217;s Playground</em> also ein verhunzter B-Stinker oder ein passabel gelungenes C-Filmchen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-620" title="Devil's Playground: Cole" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/05/devils_playground_cole.jpg" alt="Devil's Playground: Cole" width="150" height="150" /><strong>Fazit: Lustlos runtergekurbelte Zombie-Apokalypse, in die nur harte Untoten-Fans ihre Zähne schlagen sollten.</strong> Trotz etwas zu viel brutalem Splatter stellenweise durchaus besser (weil professioneller umgesetzt) als übliche Zombie-Filme von der Stange. Dennoch am Ende irgendwie blass, humor- und ideenlos, spannungsarm und klischeereich und bis auf Security-Dampframme Cole (Craig Fairbrass) schlecht und unsympathisch besetzt. Verzichtbar.</p>
<p>Zu haben auf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003Y5N6Y0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003Y5N6Y0" target="_blank">DVD</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003Y5N6Z4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003Y5N6Z4" target="_blank">Blu-ray</a> und via VoD (<a href="http://ad.zanox.com/ppc/?21862473C2024762296T&amp;ULP=[[http://www.maxdome.de/devil-s-playground-475795.html]]">Maxdome</a>)..</p>
<p><object width="600" height="335" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/R-OYltrLxfY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="600" height="335" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/R-OYltrLxfY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Dean Koontz&#8217;s Mr. Murder</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Prädikat: ** (für harte Fans)]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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		<category><![CDATA[1990er]]></category>
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		<category><![CDATA[Supersoldaten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Marty Stillwater hat ein tolles Leben, sein Klon Alfie, als Auftragskiller produziert, will es ihm in diesem TV-Käse wegnehmen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-613" title="Dean Koontz's Mr. Murder - Er wird dich finden..." src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/dean-koontz-s_mr_murder_1998.jpg" alt="Dean Koontz's Mr. Murder - Er wird dich finden..." width="250" height="250" />Marty Stillwater kann zufrieden sein: Er hat eine Frau, zwei Töchter und ist außerdem gutverdienender Autor von Thriller-Romanen. Blöd nur, dass ihm vor zehn Jahren Blut abgenommen wurde, just in jenem Krankenhaus, in dem man gerade einem Leistungssportler Blut abnahm um daraus willfährige Supersoldaten zu klonen. Noch blöder, dass man dabei die Blutproben vertauschte und daher anschließend nicht den Sportler, sondern den Schriftsteller geklont hat. Der &#8220;Alpha Clone&#8221; ist dank Turbo-Hormonen in nur 10 Jahren zum Erwachsenen mit Kindergemüt ausgewachsen und erledigt fleißig Auftragsmorde für eine verschworene Gruppe von Industriellen und Politikern. Doch Klon &#8220;Alfie&#8221; sucht plötzlich nach dem Sinn des Lebens, kriegt familiäre Anwandlungen und will ein Zuhause mit Frau und Kindern. Als er eine Magazin-Story über Marty Stillwater liest, will er dessen Leben übernehmen.</p>
<p><strong>Warum, so dürfen Sie jetzt zu Recht fragen, zieht man sich freiwillig einen TV-Müll wie &#8220;Mr. Murder &#8211; Er wird dich finden&#8230;&#8221; rein?</strong> Schon die Besetzung der Hauptrolle mit dem Minimalmimen <a href="http://www.stephenbaldwin.com/" target="_blank">Stephen Baldwin</a> macht doch klar, dass das nur ein Stinker sein kann.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-614" title="Dean Koontz's Mr. Murder (1998)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/dean-koontz-s_mr_murder_1998_alfie.jpg" alt="Dean Koontz's Mr. Murder (1998)" width="250" height="250" />Der Grund ist, dass die Romanvorlage von <a href="http://www.deankoontz.com/" target="_blank">Dean Koontz</a>, sieht man von den üblichen Mystery-Crime-Torheiten ab, als spannungsgeladener Pageturner bis heute als definitiver Klon-Doppelgänger-Thriller gelten kann. Koontz hält sich von allzuviel Technikgefasel fern und konzentriert sich ganz auf die Thriller-Elemente (was das Buch nicht klüger, aber ziemlich spannend macht) sowie die mehrfache Vater-Kinder-Beziehung und das Innenleben des bösen, aber irgendwo auch unschuldigen Klons.</p>
<p><strong>Die TV-Version</strong> hat vom Buch nur Ruinen übrig gelassen. Die sind immer noch leidlich spannend, auch wenn die Langversion mit zwei mal 1,5 Stunden wirklich jede nur denkbare Konstellation der Klon-Verwechslung auswalzt. Sie stinkt allerdings nach billig produziertem US-TV der 90er und ist stellenweise so cheesy wie Denver Clan. Würde nicht ab und zu Koontz Originalstory hindurchschimmern, man könnte den Schmarrn unbesehen in die Tonne treten. So aber geht&#8217;s gerade noch: Immerhin passiert ständig was, wenn auch nichts sinnvolles&#8230; lesenswert btw die Analyse auf <a href="http://www.agonybooth.com/recaps/Dean_Koontz_s_Mr__Murder_1998.aspx" target="_blank">The Agony Booth</a>.</p>
<p><strong>Fazit: Übler TV-Käse mit ersten Anzeichen von Schimmel,</strong> als schön schäbiger Klon-Thriller für Abende mit Kabel-Empfangsstörung gerade noch ansehbar.</p>
<p>Zu haben als Import-<a href="www.amazon.de/Mr-Murder-UK-Import/dp/B00004Y3P0/?tag=sflex-21" target="_blank">DVD</a>, ab und zu im TV, via VoD (Maxdome).<br />
<strong>Aber besser ist</strong> es wirklich, <strong>das Buch</strong> auf Deutsch (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-zweite-Haut-Dean-Koontz/dp/3453432622/?tag=sflex-21" target="_blank">Die zweite Haut</a>&#8220;) oder Englisch (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Mr-Murder-Dean-Koontz/dp/0425210758/?tag=sflex-21" target="_blank">Mr.Murder</a>&#8220;) zu lesen.</p>
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		<title>The Darkest Hour</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 13:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prädikat: *** (für Fans)]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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		<description><![CDATA[Elektrische Energie-Aliens rotten die Menschheit aus, nur ein paar Startup-Torfnasen schlagen sich wacker durch Moskau...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sean und Bean sind eigentlich nach Moskau gereist, um ihre Location-basierte Internet-Plattform mit russischen Partnern an den Start zu bringen. Leider hat ihr Ex-Partner Skyler ihre Startup-Software schon nachgebaut und macht den Deal ohne sie. Als sie frustriert in einem Club abhängen und sich mit zwei aufgegabelten Amerikanerinnen die Kante geben, gehen alle Lichter aus&#8230;</p>
<p>&#8230; und die <strong><a href="http://sciencefictionlexikon.de/tag/invasion/" target="_blank">Invasion</a></strong> ist da: Diesmal in Form <strong>unsichtbarer, elektrischer Energiewesen</strong>, die alle Menschen ratzfatz zu Aschehäufchen zappen. Man rettet sich in einen Keller, und als man nach drei Tagen wieder an die Oberfläche kommt, ist scheinbar keiner mehr am Leben. <img class="alignright size-full wp-image-610" title="The Darkest Hour" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/the-darkest-hour-2011-sergei.jpg" alt="The Darkest Hour" width="300" height="169" /></p>
<p>Immerhin: ein gefundenes Funkgerät empfängt Signale &#8211; leider auf russisch. Gottlob treffen sie die schöne Russin Vika und den cleveren Erfinder Sergei, der praktischerweise gerade eine Mikrowellenwaffe zusammengelötet hat, die den kugelsicheren Energiewesen Saures geben kann. Gemeinsam beschließt man, sich zu dem Atom-U-Boot durchzuschlagen, von dem die Funksignale kommen&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-609" title="The Darkest Hour (2011)" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/the-darkest-hour-2011-a.jpg" alt="The Darkest Hour (2011)" width="600" height="338" /></p>
<p><strong>Okay, ein Meisterwerk innovativer Hochspannung ist das nicht.</strong> Die Darsteller sind weitgehend farblos, Drehbuch und Regie waren nicht in der Lage, mehr als zwei, drei lebendige Figuren zu zeichnen &#8211; der Rest agiert wie Kanonenfutter. An Drehbuch-Dummheiten besteht kein Mangel, so dient etwa <span style="color: #333333;">&lt;spoiler&gt;die unnötige Suche nach Vorräten kurz vor dem Aufbruch zum U-Boot für jeden Zuschauer mit Hirn nur dazu, die Zahl der Protagonisten zu reduzieren&lt;/spoiler&gt;</span>. Unnötig. Aber geschenkt. Ebenso der Umstand, dass weder Drehbuchautoren noch Regisseur wohl jemals mit echten Russen zu tun hatten.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-611" title="Darkest Hour: Invasion der elektrischen Energiewesen" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/the-darkest-hour-2011-bzzzzzz-250x250.jpg" alt="Darkest Hour: Invasion der elektrischen Energiewesen" width="250" height="250" />Aber was solls, ist ja nur ein Film. Nicht völlig schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Es liegt nahe, die Schuld bei Regisseur Chris Gorak zu suchen. Der ist auf dem Regiestuhl kein Routinier und kommt zugleich aus dem <em>Production Design</em>, also den (von mir übrigens sehr bewunderten) Leuten, die für einen kohärenten Look der Filme sorgen. Und so ist es wohl zugleich nur ihm zu verdanken, dass &#8221;The Darkest Hour&#8221; bei aller Kritik (und meiner Meinung nach <a href="http://www.metacritic.com/movie/the-darkest-hour" target="_blank">übertrieben negativen</a> Bewertungen) irgendwie auch nicht völlig ohne Saft daher kommt.</p>
<p>Trotz &#8216;unsichtbarer&#8217; Aliens (was für ein cooler Budget-Trick!) kriegt man nämlich einiges an Schauwerten geboten und die Qualität der Effekte liegt deutlich über denen vieler B-Produktionen. Der geneigte Fan kann dem gebotenen Mittelmaß also sehr wohl ins Finale folgen, ohne es zu bereuen: Er hätte ein prima geistloser Spaß werden können &#8211; wäre der Spaß nicht deutlich zu kurz gekommen.</p>
<p><strong>Fazit: Invasions-Survival-Sci-Fi mit gerade noch passabler Portion an Effekten, Spannung und Action, schwachem Drehbuch, vielen Regietorheiten und verdammt grottigen Darstellern. </strong>Eher ein Leihfilm für Zwischendurch.</p>
<p>Zu haben als <a href="http://www.amazon.de/Darkest-Hour-Emile-Hirsch/dp/B0075FGDO0/?tag=sflex-21" target="_blank">DVD</a> und <a href="http://www.amazon.de/Darkest-Hour-inkl-Digital-Blu-ray/dp/B0075FGDUE/?tag=sflex-21" target="_blank">Blu-ray-mit-DVD</a> (<a href="http://www.amazon.de/Darkest-Hour-Blu-ray-inkl-Digital/dp/B0075FGDVI/?tag=sflex-21" target="_blank">3D</a>) und via VoD.</p>
<p>Was man fürs Leben lernt:</p>
<ul>
<li>Alle Russen sprechen Englisch.</li>
<li>Wenn eine Invasion die Menschheit auslöscht, suche die amerikanische Botschaft auf.</li>
<li>Glas ist offenbar eine undurchdringliche Barriere für elektromagnetische Wellen, aha.</li>
<li>Gehe nicht rückwärts über Bahnschwellen, während Du von einem Monster verfolgt die Ladehemmung Deiner Mikrowellen-Waffe zu beheben versuchst.</li>
</ul>
<p><object width="600" height="335" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/VUznviXV-U8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="600" height="335" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/VUznviXV-U8?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Retreat</title>
		<link>http://sciencefictionlexikon.de/retreat/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Paar flüchtet in die Einsamkeit einer menschenleeren Insel und muß erfahren, dass der Rest der Welt inzwischen gestorben ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_603" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-603" title="Retreat: Martin" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/retreat_martin.jpg" alt="Retreat: Martin" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Martin</p></div>
<p>Martin und Kate haben irgendwelche Anfangs nicht näher definierten Eheprobleme und ziehen sich daher auf eine unbewohnte Insel (natürlich ohne Mobilfunkmast) zurück, um sich eine Auszeit zu nehmen. Läuft allerdings nicht besonders gut, die Laune ist schlecht, man spricht nicht miteinander, ist deprimiert (und der Zuschauer wird es auch). Da bricht vor ihrem Haus (endlich was los!) ein blutverschmierter Fremder zusammen. Sie holen ihn ins Haus und als er aufwacht, gibt er sich als Soldat Jack (Jamie Bell) zu erkennen. Seine unglaubliche Geschichte: Ein Virus ist weltweit ausgebrochen und hat die Menschheit ausgerottet. Sie sind auf der Insel die letzten Gesunden und müssen daher sofort alle Türe und Fenster abriegeln und zunageln, um die Krankheit von sich fern zu halten.<br />
Würden Sie das glauben?<br />
Natürlich glauben auch Kate und Martin es nicht. Aber Jack ist nun mal Soldat, kein Weichei wie Martin, und außerdem bewaffnet&#8230;</p>
<div id="attachment_604" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-604 " title="Retreat: Kate" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/retreat_kate.jpg" alt="Retreat: Kate" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Kate</p></div>
<p><strong>Wer sich vom Biohazard-Zeichen des Titelbilds angezogen den Film als Zombie- oder Biohorror-Streifen ausleiht,</strong> der wird enttäuscht sein: Null Zombies. (Oder doch?)</p>
<p>Ist auch besser so. Statt dessen liefert Regiedebütant Carl Tibbetts ein grundsolides Kammerspiel, das im Wesentlichen mit drei Figuren auskommt und ihre psychologischen Beziehungen sauber seziert. Die große Frage ist dabei: Stimmt die Geschichte, ist deswegen der Funk ausgefallen? Ist Jack wirklich nur an ihrem Wohlergehen interessiert und greift aus Pflichterfüllung etwas härter durch, eben nur, weil er Soldat ist? Oder befinden sich Kate und Martin in der Gewalt eines halluzinierenden Irren? Wird er zum Alphatier der Gruppe &#8211; und konkurriert er als solches mit Martin oder vielmehr längst mit Kate?</p>
<div id="attachment_605" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-605" title="Retreat: Jack" src="http://sciencefictionlexikon.de/wp-content/uploads/2012/04/retreat_jack.jpg" alt="Retreat: Jack" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Jack</p></div>
<p>Die Wahrheit bleibt bis kurz vor Schluss offen und bringt genug Spannung mit, um diesen sauber und geradlinig inszenierten, ziemlich stillen und langsamen Streifen durchaus sehenswert zu machen. Der Soundtrack ist überdies famos.</p>
<p><strong>Leider</strong> sind die Figuren Martin (Cillian Murphy) und Kate (Thandie Newton) ebenso unsympathisch wie die Schauspieler, die sie verkörpern, so dass man diesen Film schon bald nicht mehr sehen möchte. Nur Jamie Bell (Jack) macht seine Sache perfekt. Mit anderen Darstellern und etwas geänderten, nicht ganz so trostlos und dämlich geschriebenen Figuren wäre dieser sehr erwachsene, klischeearme Thriller trotz des extrem bitteren Triple-Twists sicher vier Punkte wert.</p>
<p><strong>Fazit: Retreat ist eine im Prinzip spannende und interessante Mischung aus Psycho-Thriller und Seuchen-Horror,</strong> die auch auf einer Theaterbühne spielen könnte. Umso wichtiger sind da die Darsteller, und hier ist der Haken: Das nervtötende Paar kann den Film in meinen Augen leider so überhaupt nicht tragen, sowohl als Darsteller, als auch als Figuren. Man wünscht dem eigentlich guten Stoff daher ein etwas weniger europäisch-deprimierendes, schön glattgebügeltes US-Remake.</p>
<ul>
<li>Zu haben als <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0063DOLIK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0063DOLIK" target="_blank">DVD</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0062VKUMO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=sflex-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0062VKUMO" target="_blank">Blu-ray</a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="600" height="335" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/KfVrto8_jxM?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="600" height="335" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/KfVrto8_jxM?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Men in Black 3 &#8211; 24.05.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 05:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[[Filmstarts]]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja! Endlich! Die spezielle Einwanderungsbehörde hat wieder Arbeit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja! Endlich! Die spezielle Einwanderungsbehörde hat wieder Arbeit&#8230;</p>
<p><object width="600" height="335"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/kaXqYE6ktcU?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/kaXqYE6ktcU?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="335" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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